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EduNet 2006 FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen (Frequently Asked Questions - FAQ) rund um das Projekt EduNet 2006.

Welche PCs, Notebooks, Drucker und Scanner wurden im Rahmen des Projektes EduNet im Jahr 2006 ausgeliefert?

  • Schüler PC Fujitsu-Siemens Esprimo E5615
  • Lehrer PC Fujitsu-Siemens Celsius W340 und W350
  • 17’’-TFT Monitor Fujitsu-Siemens ScenicView A17-2A
  • Notebook Fujitsu-Siemens Amilo Pro V8010 und Fujitsu-Siemens Lifebook C1410
  • Drucker Brother DCP-115C, HL-5240, HL-5250DN und Kyocera FS-6950DN
  • Scanner Microtek ScanMaker 5900

Welches Betriebssystem ist auf den PCs und Notebooks des Projektes EduNet 2006 installiert?

Im Jahr 2006 ausgelieferte Geräte

Auf allen im Jahr 2006 ausgelieferten PCs und Notebooks ist Windows XP Professional installiert. Hierbei handelt es sich um eine downgrade fähige Lizenz, d.h. es können auch frühere Versionen von Windows installiert werden. Zur Wiederherstellung des Auslieferungszustandes hat jede belieferte Schule einen Recovery-Datenträger erhalten. Ein Windows-Installationsdatenträger ist im Lieferumfang nicht enthalten.

Im Jahr 2007 ausgelieferte Geräte

Auf allen im Jahr 2007 ausgelieferten PCs und Notebooks ist Windows XP Professional installiert. Soweit möglich wurden die Konfiguration und der Recovery-Datenträger des Vorjahres weiter verwendet. Bei der Betriebssystemlizenz handelt es sich um eine downgrade-fähige Vista-Business-Schul-Lizenz, d.h. es können auch frühere Versionen von Windows installiert werden. Zur Wiederherstellung des Auslieferungszustandes erhält jede belieferte Schule einen Recovery-Datenträger. Ein Windows-Installationsdatenträger ist im Lieferumfang nicht enthalten.

Unsere Schule hat keinen Windows-Lizenznachweis für die gelieferten PCs erhalten.

Im Rahmen des Projektes EduNet 2006 werden die gelieferten PCs und Notebooks mit einer Volumenlizenz für den Bildungsbereich von Microsoft ausgestattet. Als Lizenznachweis für die einzelne Schule dient, wie schon bei den früheren EduNet-Projekten, der Lieferschein der erhaltenen PCs und Notebooks.

Welche Garantieansprüche bestehen für PCs, Notebooks, Drucker und Scanner?

Für die im Jahr 2006 von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung beschafften PCs, Notebooks, Drucker und Scanner wird eine Vor-Ort-Gewährleistung für 5 Jahre geleistet. Für PCs und Notebooks wurde darüber hinaus ein Instandhaltungsvertrag über 5 Jahre abgeschlossen. Dies bedeutet u.a., dass wenn während dieser 5 Jahre ein Mangel oder eine Funktionsstörung auftritt, werden der Mangel und die Mangelfolgeschäden beseitigt.

Wenn die Störungen grob fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführt wurden, bestehen für diese Schäden keine Ansprüche auf Gewährleistung und Instandhaltung.

Wie werden Garantieansprüche geltend gemacht?

Die Schule faxt an das ITDZ Berlin ein ausgefülltes und mit dem Schulstempel versehenes Störungsmeldungsformular (PDF) an den User Help Desk (UHD) des ITDZ Berlin. Dieses Formular soll alle wichtigen Angaben enthalten, wie z.B.:

  • Schulname
  • Ansprechpartner mit Telefonnummer und Email-Adresse
  • Typ und Seriennummer des betreffenden Gerätes
  • Standort des defekten Gerätes
  • Schilderung des Problems (z.B. Bildschirm schwarz, es erscheint folgende Fehlermeldung), keine Vermutungen über mögliche Defekte

Das ITDZ Berlin veranlasst daraufhin die Instandsetzung und der Lieferant der Hardware oder eine beauftragte Firma wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Lassen auch sich die Störungsmeldungen auch online ausfüllen und absenden?

Wir bitten Sie die Störungen per Fax und mit einem Schulstempel versehen an den UHD zu schicken.

Gibt es für die Geräte des EduNet 2006 Projektes einen Support, der über das Gewährleistungsmanagement hinausgeht?

Nein, eine Beratung und begrenzte Hilfestellung erfolgt durch den IT-Regionalbetreuer (ITRB). Der ITRB ist über ihren bezirklichen Schulträger zu erreichen.

Die neuen PCs und Notebooks lassen sich nicht alle im vorhandenen Netzwerk einbinden und am Server anmelden

Die Software der EduNet 2006 PCs und Notebook wird als Image verteilt. Dieses Image wird durch Clonen erzeugt. Dieses ist eine schnelle und auch an den Schulen später noch durchzuführende Möglichkeit Software auf die PCs zu übertragen und den Auslieferungszustand wieder herzustellen. Der Nachteil dieser Methode besteht darin, dass alle Computer mit diesem Image den gleichen SID (Computer Security Identifier) erhalten und die Anmeldung von mehreren Computern mit gleichem SID im Netzwerk oft nicht möglich ist. Dieses Problem und die Lösung ist ausführlich unter http://www.microsoft.com/technet/sysinternals/Security/NewSid.mspx beschrieben.

Mit dem dort herunterladbaren DOS-Programm newsid können der SID und der Computername geändert werden. Mit der Kommandozeileneingabe newsid /a [optional neuer Computername] wird ein neuer SID erzeugt.

Wo befinden sich alle notwendigen Passwörter?

Bei der Lieferung hat jede Schule eine rote Mappe mit den Unterlagen für die gelieferten Geräte erhalten. In dieser Mappe befindet sich ein Blatt mit den Passwörtern.

Der PC fährt nicht hoch, sondern startet ständig neu
Beim Starten erscheint die Fehlermeldung "CMOS wurde geändert" und der PC startet erneut

Wenn beim Booten die Meldung "PCW-Fehler [010]: CMOS wurde geändert" erscheint und der Rechner bootet mit gleicher Meldung ständig neu, so werden veränderliche Werte (Lüfterdrehzahl, Prozessortemperatur u.a.) überwacht, die selten den gleichen Wert haben.

Problemlösung: Diese Bits können markiert werden und damit künftig von der Überwachung ausgeschlossen werden. Eine Anleitung hierzu finden Sie unter http://www.dr-kaiser2.de/97.0.html

Durch die Vielzahl von neuen (und oftmals undokumentierten) Features der Boardhersteller müssen unter Umständen zahlreiche Variable markiert werden. Daher empfiehlt sich dieses Vorgehen, wenn wenige PCs vorhanden sind oder das Problem nur bei wenigen Geräten auftritt.

Wenn an der Schule viele EduNet 2006 PCs vorhanden sind empfiehlt sich ein Firmware-Update. Wenn Sie Erfahrungen mit dem Flashen von Firmware besitzen, setzen Sie sich bitte mit der Firma Dr.Kaiser in Verbindung und schildern Ihr Problem (Telefon 030/6576-2236 oder http://www.dr-kaiser2.de/supportanfrage.0.html). Die Firma Dr.Kaiser wird Sie beraten und Ihnen die erforderliche Software zu kommen lassen.

Wenn Sie sich ein solches Firmware-Update nicht zutrauen, senden Sie bitte eine Störungsmeldung an den User-Help-Desk (UHD) des ITDZ Berlin. Der Lieferant der Hardware wird sich dann mit ihnen betreffend eines Vor-Ort-Termins in Verbindung setzen.

Lollipop läßt sich nach Installation nicht starten

Hierbei handelt es sich um ein Problem mit der Einstellung der Hardwarebeschleunigung der Grafikkarte. Eine Lösung ist unter http://www.cornelsen.de/ssp/1.c.132610.de#abschnitt14 beschrieben.

Ich benötige für die Fujitsu-Siemens (FSC) PCs und Notebooks neue, aktualisierte oder zusätzliche Treiber, die nicht auf der mitgelieferten Treiber CD enthalten sind.

Alle verfügbaren und von FSC freigegebenen Treiber finden Sie unter http://support.fujitsu-siemens.de/de/support/index.html Geben Sie dazu die Idententifikations-Nummer des PCs oder des Notebooks ein. Unter dieser Adresse finden Sie auch Verweise zu Tips, Hinweisen und weiteren Downloads.

Ist der Akku unseres Notebooks Amilo Pro V8010 (Lieferjahr 2005) möglicherweise störungsanfällig und von Akku-Austauschprogramm des Hersteller betroffen?

Ob ihr Notebook vom freiwilligen Austauschprogramm für Sonybatterien von Fujitsu-Siemens-Computer (FSC) erfaßt wird, können sie unter http://support.fujitsu-siemens.de/de/support/batteryexchange/sony_battery.html überprüfen. Die Ende 2006 gelieferten Notebooks sollten von möglichen Defekten nicht mehr betroffen sein.

Warum läßt sich das WLAN beim Notebook Amilo Pro V8010 nicht aktivieren?

Im Auslieferungszustand ist das WLAN bei den Notebooks im BIOS abgeschaltet. Das WLAN im BIOS läßt sich mit folgenden Schritten aktivieren:

Beim Starten Taste F2 drücken und auf Aufforderung das BIOS Paßwort eingeben. Anschließend das Menu Advanced auswählen und dort den Punkt Internal Devices Configurations aufrufen. Die Punkte Wireless LAN Controller und WLAN Radio Frequency at Boot müssen auf "Enabled" stehen. Anschließend mit F10 beenden und speichern.

Wenn im BIOS das WLAN eingeschaltet ist, muß die Funknetzwerkkarte unter Windows u.U. noch eingebunden werden. Die Aktivierung erfolgt in der Systemsteuerung. (Start --> Systemsteuerung --> Netzwerk- und Internetverbindungen --> Netzwerkverbindungen --> Drahtlose Netzwerkverbindung --> rechte Maustaste auf Drahtlose Netzwerkverbindung --> aktivieren anklicken). Wenn die rechte LED an der vorderen Kante des Notbooks dauerhaft leuchtet, ist das Notebook mit einem WLAN verbunden. Blinkt diese LED nur ab und zu, so sucht das Notebook ein WLAN und versucht sich dort anzumelden. Kommt dies nicht zustande, so wird die drahtlose Netzwerkverbindung deaktiviert und die LED bleibt dunkel.

Wir können die Fehlerursache nicht eindeutig bestimmen. Es könnte sich auch um ein Softwareproblem oder eine Fehlbedienung und nicht um einen Gewährleistungsfall handeln. Wie verhalten wir uns, damit der Schule keine Kosten für eine vergebliche Anfahrt der Service Techniker entstehen?

Prüfen Sie vor einer Störungsmeldung, ob das betreffende Gerät richtig angeschlossen und in Betrieb genommen wurde. Sind z. B. alle Stecker richtig und fest eingesteckt?

Wenn der Fehler nach einer Veränderung der Softwarekonfiguration aufgetreten ist, versuchen Sie zuerst diese Änderung rückgängig zu machen und/oder den Rechner mit dem mitgelieferten Image wieder in den Auslieferungszustand zu versetzen.

Füllen Sie das Störungsmeldungsformular vollständig aus. Geben Sie einen Ansprechpartner an, der tagsüber zu erreichen ist (z.B. über Handy), der auf Nachfrage zu dem gemeldeten Problem Fragen beantworten kann und der gegebenenfalls bei einer Reparatur vor Ort ist.

Welche Geräte, die im Rahmen des Projektes EduNet geliefert wurden, können dauerhaft (z.B. Gravur) markiert werden?

Aus der beigefügten Tabelle (PDF) können Sie ersehen, welche Geräte Sie dauerhaft markieren können, ohne dass Sie im Falle eines Defektes längere Zeit auf Ersatz warten zu müssen.