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Leiter der IT-Dienstleister der Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Berlin, den 28.11.2013 - Am 22. November 2013 haben die Leiter der IT-Dienstleister der Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in Potsdam eine Kooperation für die strategische und operative Zusammenarbeit vereinbart. Unterzeichner der Vereinbarung sind der Vorstand des IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin), Konrad Kandziora, der Geschäftsführer des Brandenburgischen IT-Dienstleisters ZIT-BB, Ralph Leidenheimer, sowie der Geschäftsführer des DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern (DVZ M-V GmbH), Hubert Ludwig. Die Leiter der Datenzentralen knüpfen mit ihrer gemeinsamen Erklärung an die Vereinbarung der verantwortlichen Staatssekretäre zur engeren Zusammenarbeit der drei Länder im IT-Bereich vom 1. November 2013 an.

Ziel der Kooperationsvereinbarung ist es, eine operative und strategische Zusammenarbeit einzugehen, um benennbare Effekte und Mehrwerte für die jeweiligen Länder nutzbar zu machen. Unter dem Motto "Gemeinsam Visionen verwirklichen" wollen die Kooperationspartner künftig den Wissensaustausch verstärken, gemeinsam Lösungen erarbeiten und die Umsetzung von Vorhaben voranbringen. Die Partner erwarten, durch die Zusammenarbeit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern sowie Aufwände und Kosten zu reduzieren.

3-Länder-CERT, Mobiles Arbeiten und Interaktive Bürgerportale

Erste Schwerpunkte der Zusammenarbeit liegen in den Bereichen Mobiles Arbeiten, Interaktive Bürgerportale sowie Computer- und Datensicherheit. Für die Projektarbeit wurden Fachgruppen mit Spezialisten aus den beteiligten Ländern gebildet.

Mit dem Projekt "3-Länder-CERT-Kooperation" sollen unter Federführung des DVZ M-V gemeinsame Handlungsempfehlungen für die Zusammenarbeit der Computer-Notfallteams der Landesverwaltungen (Landes-CERT) aufgezeigt werden. Eine spürbare Stärkung des IT-Sicherheitsniveaus in den drei Ländern kann unter anderem durch koordinierte Warn- und Informationsdienste sowie aufeinander abgestimmte reaktive oder präventive Sicherheitsmaßnahmen erreicht werden.

Unter Leitung des ITDZ Berlin soll ein Lösungsansatz für "Mobiles Arbeiten" entwickelt werden, der die technischen Rahmenbedingungen für den mobilen Zugriff auf Fachverfahren beinhaltet.

Mit dem Projekt "Interaktives Bürgerbüro" sollen am Beispiel Maerker und Internetwache Lösungsansätze und Einsatzmöglichkeiten bis zu einer Portallösung untersucht werden. Die Federführung in dieser Gruppe hat das ZIT-BB.

Auf Basis der Arbeitsergebnisse können Folgeprojekte, die Entwicklung neuer Lösungen oder die Nachnutzungen vorhandener Lösungen vereinbart werden. Die Partner planen weitere Projekte umzusetzen.