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Weniger Spam-Mails an Behörden

ITDZ Berlin blockiert erfolgreich unerwünschte Werbung

Berlin, 31. Mai 2012 - Die Berliner Behörden erhalten täglich etwa 150.000 Mails. Durchschnittlich 65 Prozent davon wurden 2012 durch das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) als Spam geblockt, oder als Spam markiert, bevor sie im Posteingang der Mitarbeitenden landen. Der Anteil der Spam-Mails ist damit weiterhin rückläufig. 2011 lag er bei rund 73 Prozent und 2010 bei 88 Prozent des Mailaufkommens. Der Anteil an mit Viren infizierter Post stieg bei den an die Berliner Verwaltung adressierten Mails im Verlauf des letzten halben Jahres leicht an, ist aber mit acht Mails am Tag im Monat April weiterhin überschaubar. Weltweit liegt der Anteil an Spam-Mails bei etwa 77 Prozent.

Erfolgreicher Virenschutz

Ein Grund für den dauerhaften Rückgang und die geringe Anzahl an Mails mit Viren ist der vom ITDZ Berlin eingesetzte Spam-Schutz mit Reject-Modus, der einen Großteil der Spam-Mails schon vor der Annahme blockiert. Dafür wird der versendende Server ausgewertet und die Existenz des Adressaten geprüft. Ergänzend setzt man auf das so genannte Greylisting, bei dem Mails erst beim zweiten Versuch zugestellt werden. Spam-Versender unternehmen einen solchen Versuch in der Regel nicht.

Zweiter Filterschritt

Einen zu restriktiven Spam-Filter kann die Verwaltung nicht anwenden, da dann auch wichtige E-Mails blockiert werden können. Bei E-Mails, die nicht im ersten Schritt abgewiesen werden, durchsucht ein Programm die Betreffzeilen und Inhalte der Mails nach in Spams häufig verwendeten Begriffen, wie etwa "Klingelton". Diese Mails werden als Warnung für den Empfänger als SPAM markiert aber trotzdem zugestellt. Denn das ITDZ Berlin ist als Provider der Behörden verpflichtet, angenommene E-Mails an den Empfänger weiterzuleiten.

Behörden besonders anfällig für Spam

Behörden sind in besonderem Maße von Spam betroffen, da auf zahlreichen Webseiten E-Mailadressen angegeben werden, um den Bürgern die Kontaktaufnahme zu erleichtern.

Über das ITDZ Berlin

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) ist zentraler IT-Dienstleister der Senatsverwaltungen, Bezirksämter und öffentlichen Einrichtungen der Hauptstadt und gehört zu den führenden kommunalen IT-Dienstleistern Deutschlands. Als Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) finanziert sich das ITDZ Berlin mit rund 480 Mitarbeitern aus seiner eigenen Leistungserbringung. Das ITDZ Berlin wird durch den Vorstand, Dipl.-Ing. Konrad Kandziora, vertreten.

Das Leistungsportfolio des ITDZ Berlin umfasst die Beratung und Unterstützung der Verwaltung bei IT-Projekten sowie bei der Beschaffung von IT- und Telekommunikationshardware und -diensten. Neben dem neuen Landesnetz, das eine integrierte Sprach- und Datenkommunikation ermöglicht, stellt das ITDZ Berlin der Berliner Verwaltung zwei leistungsfähige, energieeffiziente Data-Center (Rechenzentren) sowie ein zentrales Druckzentrum zur Verfügung. Das ITDZ Berlin unterstützt die Hauptstadtverwaltung mit umweltgerechter IT-Infrastruktur und einem breiten Angebot an eGovernment-Diensten. Gemeinsam mit dem Land Berlin arbeitete das ITDZ Berlin an der Umsetzung der europäischen Dienstleistungsrichtlinie und realisiert den Betrieb der zentralen Behördenrufnummer 115.