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Neues Service Center für Berliner Bürgertelefon 115

Innensenator Frank Henkel hat heute das neue telefonische Service Center für die Berliner Verwaltung in Wilmersdorf eröffnet. Im Gebäude des IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) laufen nach knapp 15 Monaten Bauzeit nicht nur die Anrufe der zentralen Servicenummern für die Berliner Behörden zusammen. Auch das Bürgertelefon 115 ist dort beheimatet. Bei seinem Besuch im neuen Unternehmensgebäude, in dem auch ein zentrales Druckzentrum für die Verwaltung sowie ein neues Data Center untergebracht sind, war Innensenator Frank Henkel für das persönliche Gespräch mit den Anrufern der zentralen Einwahl selbst am Apparat.

Innensenator Frank Henkel: "Die 115" erspart den Bürgerinnen und Bürgern die Suche nach der richtigen Behörde für ihr Anliegen. Sie erhalten viele Informationen direkt. Falls Behördengänge notwendig sind, erfahren sie ohne Umwege, an wen sie sich wenden müssen, welche Unterlagen für den Gang aufs Amt notwendig sind und können für viele Behörden sogar direkt einen Termin vereinbaren. Ein gutes Beispiel für echten Bürgerservice."

Konrad Kandziora, Vorstand des ITDZ Berlin: "Für guten Service braucht man motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit dem neuen Gebäude und Service Center möchte das ITDZ Berlin allen, die im direkten Kontakt mit den Bürgern das Bild der Verwaltung prägen, aber auch den IT-Fachkräften ein attraktives Arbeitsumfeld bieten."

Der Service der 115

Im vergangenen Jahr riefen die Berlinerinnen und Berliner das zentrale Bürgertelefon 115 mehr als 160.000 Mal an. Ihre Anrufe wurden nach durchschnittlich 16 Sekunden im Service Center entgegengenommen. Rund 75 Prozent aller Anliegen wurden direkt beantwortet. Kann einem Anrufer nicht sofort geholfen werden, wird sein Anliegen telefonisch oder per E-Mail an die zuständige Behörde weitergeleitet. Zurzeit weitet die Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport im Verbund mit allen Behörden und in Kooperation mit dem ITDZ Berlin das Serviceangebot Bürgertelefon 115 aus.

ITDZ Berlin baut mit neuem Gebäude IT-Standort aus

Mit dem neuen Gebäude am Unternehmenssitz in Berlin Wilmersdorf schafft das ITDZ Berlin ein zusammenhängendes Unternehmensgelände. Inklusive des Kaufpreises investierte der öffentliche IT-Dienstleister rund 20 Mio. Euro. In den neuen Räumen sind ein telefonisches Service Center mit rund 200 Arbeitsplätzen, ein zentrales Druckzentrum für die Berliner Verwaltung, das im Auftrag der Berliner Verwaltung rund 43 Mio. Seiten im Jahr druckt, sowie ein zweites Data Center für die Behörden Berlins untergebracht. Mit Investitionen in Neuerungen wie das ebenfalls im neuen Gebäude beheimatete eigene Bistro und Eltern-Kind-Büro will das ITDZ Berlin als öffentlicher Arbeitgeber auch zukünftig für IT-Fachkräfte attraktiv bleiben. Insgesamt beschäftigt das ITDZ Berlin in Wilmersdorf rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Über das ITDZ Berlin

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) ist zentraler IT-Dienstleister der Senatsverwaltungen, Bezirksämter und öffentlichen Einrichtungen der Hauptstadt und gehört zu den führenden kommunalen IT-Dienstleistern Deutschlands. Als Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) finanziert sich das ITDZ Berlin mit rund 480 Mitarbeitern aus seiner eigenen Leistungserbringung. Das ITDZ Berlin wird durch den Vorstand, Dipl.-Ing. Konrad Kandziora, vertreten.

Das Leistungsportfolio des ITDZ Berlin umfasst die Beratung und Unterstützung der Verwaltung bei IT-Projekten sowie bei der Beschaffung von IT- und Telekommunikationshardware und -diensten. Neben dem neuen Landesnetz, das eine integrierte Sprach- und Datenkommunikation ermöglicht, stellt das ITDZ Berlin der Berliner Verwaltung zwei leistungsfähige, energieeffiziente Data-Center (Rechenzentren) sowie ein zentrales Druckzentrum zur Verfügung. Das ITDZ Berlin unterstützt die Hauptstadtverwaltung mit umweltgerechter IT-Infrastruktur und einem breiten Angebot an eGovernment-Diensten. Gemeinsam mit dem Land Berlin arbeitete das ITDZ Berlin an der Umsetzung der europäischen Dienstleistungsrichtlinie und realisiert den Betrieb der zentralen Behördenrufnummer 115.