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Fit für die Zukunft: ITDZ Berlin und TU Berlin arbeiten an Lösungen für eine sichere und moderne Verwaltung

Professor Dr. Christian Thomsen, Präsident TU Berlin, Konrad Kandziora, Vorstand ITDZ Berlin, Professor Dr. Dr. hc. Sahin Albayrak, Leiter DAI-Labor (v.l.n.r.)
Professor Dr. Christian Thomsen, Präsident TU Berlin, Konrad Kandziora, Vorstand ITDZ Berlin und Professor Dr. Dr. hc. Sahin Albayrak, Leiter DAI-Labor, vereinbaren am 4. Dezember 2014 die Forschungskooperation „Intelligente Dienste für Bürger und Behörden“ (IDBB) (v.l.n.r.) (Foto: DAI-Labor)

Das ITDZ Berlin und das DAI-Labor der Technischen Universität Berlin arbeiten künftig zusammen daran, die Verwaltungsprozesse der Berliner Behörden zu vereinfachen. In der gemeinsamen Forschungskooperative „Intelligente Dienste für Bürger und Behörden“ (IDBB) forschen und entwickeln beide Partner an Lösungen für eine sichere und moderne Verwaltung. Das ITDZ Berlin und das DAI-Labor unterzeichneten hierfür einen Kooperationsvertrag.

Grundlage bildet die bereits seit 2009 bestehende Zusammenarbeit im Rahmen des eigens dafür gegründeten Fachzentrums IDBB (Intelligente Dienste für Bürger und Behörden). Die öffentlichen Verwaltungen sind ständig bestrebt, sowohl ihre Kommunikation untereinander, als auch die Dienstleistungen für die Bürger zu verbessern. Um dem Land Berlin Lösungen anzubieten, bringt das ITDZ Berlin seine Kompetenz als der zentrale IT-Dienstleister der Berliner Verwaltung und das DAI-Labor seine Expertise als wissenschaftlicher Partner ein.

Aus dieser erfolgreichen Zusammenarbeit sind bereits einige Dienste hervorgegangen: Der Persönliche Informationsassistent (PIA), eine Suchmaschine, die aktuell in die Berliner Verwaltung eingeführt wird, um den Beschäftigten eine übergreifende Suche nach internen und externen Informationen im Berliner Landesnetz, sowie weiteren hausinternen und lokalen Quellen zu ermöglichen. Sowie eUmlauf – die elektronische Version der Umlaufmappe, die eine schnelle und verbindliche Kommunikation innerhalb der Berliner Verwaltung ermöglichen soll.

Künftig liegt der Forschungsschwerpunkt unter anderem auf semantisch sprachorientierten Dialogsystemen, die es erlauben, durch Spracheingaben in Kombination mit verschiedenen weiteren Techniken ein intelligentes System zu entwickeln, das Fragen oder Probleme eines Nutzers selbstständig beantworten kann.